Mobby Dick & Captain Iglu

Eines meiner Geburtstagsgeschenke von Annette war eine Walewatching Tour um die Giganten der Meere einmal von der Nähe anzuschauen. Es ging nach Husavik, einem der Hauptgebiete im Norden Islands um Wale zu sehen.

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Auf dem Weg nach Husavik gabs noch ein Wasserfall zu bestaunen

Die nette Frau am Kartenverkauf meinte noch man soll sich warm anziehen aber nass wird man nicht… super. Das Wetter war Top, das Meer ruhig IM HAFEN und wir machten uns mit dem alten, renovierten Fischkutter auf den Weg aufs offene Meer.


Unser Schiff .. genau so groß wie ein Buckelwal..17m

Kurz nach dem sicheren Hafen kamen uns schon die ersten Bedenken das die Wellen im vergleich zu unserem Schiffchen doch recht groß waren… nach den nächsten 10min hatten wir schon eine Schräglage bei dem das Wasser über die Rehling schwappte….ungewohnt.

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jaja es bleibt trocken … etwas Wasser IM Boot

Nee nee man wird nicht nass… ach was… das Wasser steht nur 20cm tief an Deck und ich bin erst mal damit beschäftigt einen fixen Punkt an Land zu fixieren damit ich nicht mit meiner Nachbarin gleichziehe, die schon das 3. mal auf das Klo rennt und langsam aber sicher eine nicht ganz gesunde Gesichtsfarbe bekommt.

Ich war noch nie bei so einem Seegang unterwegs, freies Stehen war unmöglich, selbst mit festhalten konnte man sich kaum auf den Beinen halten. Nach 45min Fahrt kamen wir dann an der Stelle an an dem vielleicht Wale sein sollten und tatsächlich, schon nach kurzer Suche tauchte der erste Wal auf.. ein Buckelwal…. was für GIGANTEN.

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Ein Buckelwal

Ca. eine Stunde verbrachten wir auf dem schaukelnden Schiff, bestaunten die immer wieder auftauchenden Schweins- und Buckelwale und versuchten dabei nicht über Bord zu gehen oder die Kamera im Meer zu versenken.

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Die Rückfahrt wurde dann wieder zur Schaukelpartie, aber alles in allem verkrafteten wir beide den Seegang besser als erwartet und besser als andere die ziemlich intensiv mit dem Meer “unterhielten”.

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Zum Glück kam es bei uns nicht so weit… bei anderen aber schon

Fazit: Eindrucksvolle majästätische Tiere, ein abenteuerliche Bootstour und die Erkentniss – ein Schwabe sollte nicht auf einem Fischkutter anheuren.

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Unser Schlafplatz in Husavik

Nach dem wir uns die Nacht erholt haben ging es an der Nordküste in Richtung Westfjorde, durch die einzigartige Landschaft wurde selbst die lange Fahrt erträglich und hinter jeder Ecke hätte man anhalten können um zu staunen und 200 Bilder zu machen. Einen kurzen Stop wurde noch an einem kleinen Klettergebiet das auf der Strecke lang eingelegt um die müden Knochen etwas zu mobilisieren.

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Next Stop… Westfjorde bei hoffentlich gleichbleibend perfekten Wetter.

3 Comments

  1. …das “Schlafpaltz-Bild” ist ja der Wahnsinn!!! Wow….

  2. …soll “Schlafplatz” heißen…. ;-) …ändert aber nix – ist immernoch scheeeeeeeeee…. und von mir ;-)

    • Howdi,
      jau hier gibts es hinter jeder Ecke solche Schlafplätze einfach irgendwo in der Pampa.. echt super.. wenn das Wetter passt….. gerade regnet es ohne ende, Zeit für einen Hot Pot :-D
      Hoff bei euch daheim läufts… in 2 Tagen steigen wir wieder aufs Schiff richtung Heimat :-(

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